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  Jugend forscht Schule
Sachsen- Anhalt


 

         

               

 

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Weit weg und doch so nah - Besuch unserer Partnerschule in Hoi An/ Vietnam

V1Für zehn Tage haben wir, eine Schülergruppe des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode sowie unsere Begleitlehrerinnen Frau Lange und Frau Bunge, unseren (Schul)Alltag gegen einen Einblick in das vietnamesische Schul- und Alltagsleben eingetauscht.v2 Viele Monate lang haben wir uns auf die Reise intensiv vorbereitet und endlich ging es dann los …
Mit wenigen Worten hat jeder der Teilnehmer die Erlebnisse eines Tages zusammengefasst.Wir haben dieses Begegungsprojekt mit vielen Ideen und Aktivitäten begleitet, die uns ein so gut wie klimaneutrales Reisen ermöglichen sollten.
Wir danken allen, die unsere Fahrt ideell, materiell und finanziell unterstützt haben. Dieser Dank gilt auch dem Land Sachsen-Anhalt für die Unterstützung des Begegnungsprojektes.

Bilder und Erlebnisse:

Mittwoch 25.09 2019 Ankunft in Hanoi
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Unsere Zeit in Vietnam begann nach einem zehnstündigen Flug in der Stadt Hanoi. Auf der Fahrt zum Hotel machten wir uns alle ein erstes Bild von Vietnam. So zogen Motorräder und Fahrräder an uns vorbei, während wir über Bananenplantagen und Hochhäuser staunten. Nach der Ankunft im Hotel starteten wir eine erste Erkundungstour mit einem Spaziergang um den Hoan Kiem See, durch die Altstadt und durch das französische Viertel. Danach besuchten wir das Café Pho Co, in welchem wir eine fantastische Aussicht auf den See genossen. Wir bekamen einen faszinierenden Einblick in Vietnams Kultur, indem wir die The Huc Brücke überquerten, um einen konfuzianistischen Tempel zu besichtigen. In Gruppen machten wir uns danach erneut auf, um weiter die Altstadt zu erkunden. Am Abend wurden wir von der Familie eines Schülers in ein Restaurant eingeladen. So kamen wir in den Genuss von vielen vietnamesischen Spezialitäten. Anschließend kehrten wir in unsere Unterkunft zurück und ließen den Tag ausklingen.
Frieda Alberti, 11a

 Donnerstag, 26.9.2019 Ein erlebnisreicher Tag in Hanoiv4

Um 8.00 Uhr startete unser Tag mit dem Frühstück. Eine knappe Stunde später liefen wir bereits zur Deutschen Botschaft. Dort hatten wir ein sehr informatives Gespräch mit zwei Referatsleitern. Diese waren zwar nicht immer einer Meinung, aber dennoch gingen wir aus dem Gespräch mit vielen neuen Informationen bezüglich der vietnamesischen Kultur und Lebensweise heraus. Danach besichtigten wir den Literaturtempel, welcher auf uns Schüler und Lehrer eine beruhigende Wirkung hatte, da er wie eine Oase in Hanoi ist. Später gingen wir noch zur bekannten Train Street, genossen eine Aufführung im Wasserpuppentheater und aßen danach im Restaurant neben unserem Hotel gemeinsam zu Abend. Im Hotel hat uns dann Hoangs Schwester mit Seidentüchern für unsere Mütter den Abend versüßt.

Emma Karoline Henze, 11b

 Freitag, 27.09.2019 Unsere ersten Impressionen von Hoi An
Der letzte Tag in Hanoi war kurz, da wir zum Flughafen fuhren und dann nach Da Nang flogen. Von dort wurden wir per Bus zum Homestay in Hoi An gefahren, wo wir um 14.00 Uhr ankamen. Im Homestay begrüßte uns die Besitzerin und brachte uns auf die Zimmer. Nach einer Pause ging es zur Altstadt, auf derem Weg unsere Partnerschule Kim Dong Secondary School lag. In der Altstadt angekommen, empfing uns unser Tourguide und führte uns durch die Stadt, die mit vielen bunten Lampions beleuchtet ist. Es ging zur Japanischen Brücke, zum Cam Pho Communal House, einem tempelartigen Gebäude, wo eine Teezeremonie stattfand und zu einem „Bài chòi“, welches ein vietnamesisches Bingo ist.
Hoang Nguyen,10A

 Samstag, 28. 09.2019: Der frühe Vogel findet den Müll

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Am frühen Morgen des 28. Septembers verließen wir unser Hotel und begaben uns zu einem vorher festgelegten Treffpunkt, um Müll zu sammeln. Dort stellten wir fest, dass wir mit Booten zu einer Insel paddeln sollten. Dort fand die Aktion statt. Wir waren überrascht von den großen Massen an Müll, besonders Plastikmüll. Am Nachmittag besuchten wir das erste Mal eine vietnamesische Schule, die Tran Quy Cap High School, und tauschten uns mit den Schülern und Schülerinnen aus.


Judy, Schubert, 11a 

 Sonntag, 29.09.2019 Kochen für Anfänger

Am fünften Tag unseres Aufenthaltes in Vietnam besuchten wir nach unserer Morgenroutine das Tra Que Gemüsedorf, in welchem wir an einem Kochkurs sowie einer Führung durch den beeindruckend großen Gemüse- und Kräutergarten des Dorfes teilnahmen. Dabei begleitete uns ein Politiker des Volkskomitees von Hoi An, auf deren Einladung wir das Gemüsedorf besuchten. Nach dem selbstgemachten Mittagessen kehrten wir für kurze Zeit in unsere Unterkunft zurück. Anschließend besichtigten wir das Thanh Ha Keramikdorf und ließen den Tag mit individueller Freizeitgestaltung innerhalb der Altstadt Hoi Ans inklusive Abendessen ausklingen.v6

Daniel Straßburg, 11a 

Montag,30.09.2019 Photovoltaikanlagen und Partnerschulev7

Am Montagvormittag waren wir bei den Photovoltaikanlagen in Hoi An, welche in Zusammenarbeit mit der Stadt Wernigerode sowie finanzieller Unterstützung Deutschlands errichtet wurden und nun die Altstadt und vor allem die vielen Lampions mit Strom versorgen. Anschließend erhielten wir eine Führung durch die Altstadt, bei der wir unter anderem zwei alte Familienhäuser sowie den – für die dortige chinesische Bevölkerung wichtigsten- Tempel besichtigten. Das Highlight des Tages war der Besuch unserer Partnerschule, der „Kim Dong Secondary School“. Nach einem freundlichen Empfang unterhielten wir uns angeregt mit den vietnamesischen Schülern und tauschten uns mit ihnen über viele Dinge aus.

Laura Trolle, 11b

 Dienstag, 01.10.2019 Marmorberge und Strand

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Für diesen Tag hatten wir vor der Reise keine Aktivitäten geplant. Spontan entschieden wir uns, zu den Marmorbergen in Da Nang zu fahren, um uns dort die Tempel und Höhlen anzuschauen. Es war unglaublich warm, doch die Aussicht war atemberaubend. Danach ging es weiter zum Strand am Indischen Ozean, wo wir baden gehen konnten. Anschließend fuhren wir zurück in unser Homestay. Am letzten Abend waren wir noch einmal in der Stadt und bestaunten bei einem gemeinsamen Essen die von Lampions beleuchtete Stadt.

Max, Wagner 10a

 

 Mittwoch, 02.10.2019 Der letzte Tagv9

Am letzten Tag unserer Vietnamreise haben wir am Morgen vor der Abfahrt an einem Lampionkurs teilgenommen. Wir lernten viel über die Bedeutung der Lampions und schließlich durften wir selber ein Bambusgerüst mit Seide beziehen. Dabei achteten wir ganz besonders auf die Farbwahl, denn zuvor hatten wir die verschiedenen Bedeutungen der Lampionfarben kennengelernt. Am Nachmittag wurden wir vom Homestay abgeholt und schweren Herzens verließen wir, mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, unsere Partnerstadt Hoi An. 

Louis Wedde, 11a

 Resümee

Unsere Reise nach Vietnam war für mich ein großes Abenteuer. Ich war vorher noch nie in Asien und deshalb sehr gespannt auf die Menschen, ihre Kultur und ihren Lebensalltag. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Vietnamesen hat mich sofort beeindruckt. Die vietnamesischen Schüler, mit denen wir uns unterhalten, gelacht und bei sportlichen Wettkämpfen gemessen haben, waren ausgesprochen herzlich und sehr an uns interessiert. Hoffentlich gibt es die Möglichkeit eines Wiedersehens.
Wir sind auf dieser Reise in die fernöstliche Kultur mit ihren besonderen Schriftzeichen, Tempeln und konfuzianischen Lehren eingetaucht. Wir werden diese Reise nie vergessen. v10
Janika Milena Willingmann, 11a