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Exkursion zum Druckzentrum Barleben und Magdeburger Dom

Es war Donnerstag, der 16. Mai, als wir, die Schüler der Klassen 8a und 8d, uns in aller Frühe um 7.20 Uhr an der Zindelturnhalle trafen, um gemeinsam mit unseren Lehrern den Weg nach Magdeburg zum Druckzentrum Barleben anzutreten. Die eineinhalbstündige Fahrt dorthin vertrieben wir uns gut durch Schlafen und Musik hören.
Als wir dann um 9 Uhr in Magdeburg eintrafen, waren wir alle schon gespannt auf die anstehende Führung durch das Druckzentrum. Die Führung begann dann schließlich mit einem Abstecher in die Redaktion, in welcher wir Weiteres zum Ablauf beim Verfassen eines Zeitungsartikels erfuhren und einen Einblick in die Arbeit der Redakteure bekamen. Danach wurden wir durch die Druckanlage geführt. Trotz der Lautstärke der Maschinen war es sehr interessant und gut verständlich, den Druck einer Zeitung beobachten zu können, vor allem, da wir den ganzen Betrieb sahen, von der Lagerung der riesigen Papierrollen bis hin zur Verpackung der fertigen Zeitungen. Während dieser Führung erfuhren wir nebenbei interessante Fakten, wie z.B. dass eine Zeitung überall auf der Welt nur mit vier Farben bedruckt wird – Magenta, Yellow, Cyan und Black – sowie dass eine Papierrolle ca. 33 km Papier beinhaltet und aus Schweden geliefert wird, und auch der genaue Ablauf des Druckes und wie die Maschinen funktionieren, wurde uns erklärt.

Nach der Führung durch das Druckzentrum fuhren wir in die Magdeburger Innenstadt, wo wir zweieinhalb Stunden Freizeit hatten, welche die meisten von uns zum Shoppen im Allee-Center oder zum Mittagessen bei Vapiano, Subway und Co. nutzten. Andere führten einen netten Plausch mit den Lehrern und wurden auf einen Kaffee eingeladen, bis wir uns schließlich um 14 Uhr am Magdeburger Dom wiedertrafen.
Die Führung durch den wunderschönen Magdeburger Dom war sehr aufschlussreich, sogar für diejenigen von uns, die diesen schon im Voraus besucht hatten. Während der Führung wurden uns Informationen offenbart, wie der gotische Baustil des Doms, und dass der Dom einer sehr lange Bauzeit bedurfte, bis er in seiner vollen Pracht vollendet wurde. Man sollte dazu jedoch anmerken, dass für damalige Verhältnisse der Bau relativ zügig vonstatten ging, der Dom jedoch zwischenzeitlich sogar zu Stallungen oder als Unterkunft für Flüchtige umfunktioniert wurde. Ebenfalls war er einst bunt und fast schon kitschig gestaltet und strahlte noch nicht in dem Weiß des blanken Mauergesteins. Nur ein kleiner Teil wird noch von Farbe geziert. Heute wird der Dom zwar nicht mehr von Farbe geschmückt, aber dafür von mehreren Altären, zwei Orgeln, einem jahrhundertealtem Taufbecken und vielen wunderschönen Bildhauereien.
Als die einstündige Führung dann vorbei war, traten wir den Rückweg an, welcher wieder von viel Musik begleitet wurde. Als wir, Lehrer wie auch Schüler, dann um 16.45 Uhr in Wernigerode eintrafen, waren wir zwar ein wenig erschöpft, jedoch voll von neuem Wissen und tollen Erinnerungen an diesen wunderschönen Tag, die uns hoffentlich noch eine Weile begleiten werden. Abschließend kann man sagen, dass der Tag sehr gelungen war und wir viel dazu gelernt haben.


Johanna Schäfer, 8D